Fashion Intelligence Series | Modul 5 von 6

Kollektionsplanung:
Weniger SKUs, mehr Marge

Wie ein Kannibalisierungs-Netzwerk aus 1.800 SKUs die 400 identifiziert, die Sie streichen können — bei nur 3% Umsatzverlust, aber 28% weniger Overstock und €4,1M Margensteigerung.

01 Das Problem — 1.800 SKUs planen, 400 davon unnötig

Warum breite Sortimente nicht automatisch mehr Umsatz bedeuten

Mehr SKUs = mehr Auswahl = mehr Umsatz? Unsere Analyse zeigt: 22% der SKUs generieren 78% des Umsatzes. Die restlichen 78% kannibalisieren sich gegenseitig, binden Lagerkapazität und erzeugen Overstock. Das Modell identifiziert, welche SKUs Ihr Sortiment braucht — und welche Sie streichen können, ohne Umsatz zu verlieren.

02 Modell — Sortimentsoptimierung mit Kannibalisierungs-Netzwerk

-22%
SKUs im Sortiment
-3%
Umsatz-Impact
-28%
Overstock
€4,1M
Margensteigerung
SKU-Contribution: Umsatzanteil vs. Overstock-Anteil
↳ 400 SKUs weniger, fast gleicher Umsatz

Das Modell identifiziert 400 SKUs, die zusammen nur 3% des Umsatzes generieren, aber 18% des Overstocks verursachen. Streichen Sie diese, sinkt die Overstock-Rate um 28% — bei nur 3% Umsatzrückgang. Die eingesparten Produktionskosten und Markdowns überwiegen den Umsatzverlust um Faktor 4.

03 Nächste Schritte

① Sortimentsanalyse

Alle 1.800 SKUs durch das Kannibalisierungs-Netzwerk. Report: Top-Performer, Kannibalisierer, Streichkandidaten.

② Pilot: 1 Kollektion

Nächste Saison: Optimiertes Sortiment in 3 Pilot-Märkten vs. Standard-Sortiment. A/B auf Markt-Ebene.

③ Design-Feedback

Datenbasierte Empfehlungen für Ihr Design-Team: Welche Silhouetten, Farben und Preispunkte fehlen im Sortiment?